Zen-Karate-Göttingen
Meditation und Kampfkunst

Fortsetzung Atmung

...während des Karatetrainings kann man von dem sich vorgenommenen bzw. dem vorgegebenen Trainingsinhalt abschweifen. Dieses "Abschweifen" zu bemerken und mit der Aufmerksamkeit zum Wesentlichen zurückzukehren, wird durch die Praxis von Zazen unterstützt. Beim Zazen richtet sich die Aufmerksamkeit vor allem auf die Atmung. Beim Bemerken des Abschweifens, kehrt die/der Praktizierende mit der Aufmerksamkeit zur Atmung zurück. Während des Karatetrainings können sich Karateka auf einen oder auf mehrere Aspekte eines Trainingsinhaltes konzentrieren. Bei umfangreichen und komplizierten Inhalten ist es sinnvoll, einen überschaubaren Teil aus den Übungen zeitweise für sich zu üben und dann mit der Aufmerksamkeit bei einem Thema zu bleiben. Dabei wird eine genauere Wahrnehmung von dem Trainingsinhalt und eine treffendere Ausführung von dem, was man sich vorstellt geübt. Mit "Anfängergeist" s.o. praktizierte Wiederholungen verändern die Qualität und bewirken eine bewusstere Karatepraxis... Fortsetzung folgt

... im Sinne des bereits genannten „Anfängergeistes“, könnte im Training eine Aufgabe darin bestehen, während der Übungen die Aufmerksamkeit auf die Atmung zu richten. Für jemanden der mit Karate beginnt, ist es wichtig zu lernen, passend zu den Übungen zu atmen. Für fortgeschrittene Karateka ist es sinnvoll sich der Atmung bewusst zu werden und das eingeübte Zusammenspiel der Abläufe immer wieder zu überprüfen. Eine bewusste und routinierte Atmung ist für die Karatepraxis sehr wichtig. Zwischen Bewe­gung und Atmung besteht eine subtile Wechselwirkung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Aktionen sowie Reaktionen und somit auf das Timing hat. Das Wechselspiel von Anspannung und Entspannung sowie von Einatmen und Ausatmen wirkt sich auf alle Bereiche im Karate aus. Karateka können aufgrund der Beobachtung ihrer eigenen Atmung und der ihres Gegenübers, zahlreiche Informationen für die Praxis erhalten... Fortsetzung folgt




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